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~ TraumWelten ~

G. Heym - Ophelia


Im Haar ein Nest von jungen Wasserratten,
Und die beringten Hände auf der Flut
Wie Flossen, also treibt sie durch den Schatten
Des großen Urwalds, der im Wasser ruht.

Die letzte Sonne, die im Dunkel irrt,
Versenkt sich tief in ihres Hirnes Schrein.
Warum sie starb? Warum sie so allein
Im Wasser treibt, das Farn und Kraut verwirrt?

Im dichten Röhricht steht der Wind. Er scheucht
Wie eine Hand die Fledermäuse auf.
Mit dunklem Fittich, von dem Wasser feucht
Stehn sie wie Rauch im dunklen Wasserlauf,

Wie Nachtgewölk. Ein langer, weißer Aal
Schlüpft über ihre Brust. Ein Glühwurm scheint
Auf ihrer Stirn. Und eine Weide weint
Das Laub auf sie und ihre stumme Qual

suki-yumi am 21.11.06 18:17


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heut im Netz gefunden...

Die Autorin heisst wohl BeautifulScar und kommt aus Kronach ;-)
hat mir imponiert also kommt's hier rein...

Dass alle sich dauernd von Liebe erzählen -
Während sie ihre Körper ineinanderschlingen.
Und ficken.
Und Flüssigkeiten mischen.
(Eine Träne in die andere)
Und Lärm dabei machen.
Und EWIG und EINZIG
sagen, bis sich
die Körperöffnungen verschieben....

Aber schau:
Jetzt sage ich nichts mehr
Schau: Jetzt dringe ich durch unsere Augen,
um in der Träne näher zu sein als je zuvor.
suki-yumi am 23.6.06 20:46


Ich wünsche mir...

... ein Haus. Mit beleuchteten Fenstern. Ein zuhause, in das ich heimkomme, wenn ich im Regen spazieren war. Mit Holzböden und hellen Teppichen. Wo ich mit Wollsocken über den frisch gewachsten Boden schlittern kann. Ich möchte auf dem Fensterbrett sitzen, ins Jagsttal schauen. An den Wänden sind viele Regale voller Bücher. Einen Garten gibt es natürlich auch. Und vor dem Haus einen Vorgarten. In der Wiese muss Spitzwegerich wachsen, damit man sich über ihn ärgern kann. Aber die blühenden Stengel sehen doch irgendwie schön aus und erinnern mich an früher.
Ich wünsche mir ein Haus, in dem man Türen knallen kann - aber nicht muss.
Abends setze ich mich mit einem Teppich auf mein Fensterbrett und träume ein bisschen. Oder lese. Oder ich setze mich auf mein Sofa und lese dort. Der Fern ist in einer Vitrine, er ist die meiste Zeit einfach unsichtbar.
Eine Treppe muss es auch geben, damit man auf dem Hintern runterrutschen kann. Die geht ins obere Geschoss, wo das Schlafzimmer ist. Auf der Höhe des Bettes ist ein grosses Fenster.
An die Fenster werde ich Kerzen stellen, es soll einladend leuchten, wenn wer vorbei läuft. Ein Haus, das schon beim Anblick Geborgenheit ausstrahlt. Fachwerk wäre nett.. und natürlich die Jagst durch den Garten.
Fast ein bisschen rustikal teilweise, aber gemütlich. Mit viel Holz und Rinden und Moos-Deko, Elfen und Märchenwatte.
Anthroposophisch irgendwie.. und bewusst.
suki-yumi am 20.5.06 13:41


seamless picture...



... schön, oder?
hier gibt's mehr ;-)
suki-yumi am 18.5.06 18:19


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